Die Dorfschule
Aufgaben
- Leuchtturm-Projekt. Die Heinrich-Knoche-Grundschule will Vorzeigeschule für die Stadt Arnsberg im Bereich Generationen-Schule werden. Hierzu sollen bestehende Kooperationen mit Elterninitiativen, Vereinen sowie Seniortrainern ausgebaut werden. Ziel ist es, die Herdringer Bürger zusammen zubringen, Altersbarrieren aufzubrechen, Familien zu unterstützen, altes Wissen neu aufleben zu lassen und dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.
- Die Individuelle Förderung ist weiterhin die wichtigste Aufgabe der Schule. Sie wird durch schulische und außerschulische Angebote erreicht.
- Schulische Angebote sind die Leseförderung, Hilfe bei Legasthenie und Dyskalkulie, Begabtenförderung, sportmotorische Förderung sowie Hausaufgabenhilfe.
- Außerschulische Angebote, die in die Unterrichtszeit integriert sind, sind Klassenorchester, Computerarbeit und Theater-AG. Insbesondere das Theaterspiel soll wegen seiner Bedeutung für die Persönlichkeitsentfaltung und Lesefähigkeit einen Schwerpunkt bilden. Angestrebt werden hier gemeinsame Produktionen mit Senioren.
- Als außerunterrichtliche Angebote werden eine Mal-AG, eine Schwimm-AG, eine Reit-AG sowie eine Computer-AG realisiert, eine Volleyball-AG ist angedacht. Diese Angebote basieren auf der Kooperation mit Vereinen, Seniortrainern, bzw. als Elterninitiative.
- Die Schule soll mit ihren schulischen Inhalten für alle Dorfbewohner transparent und erlebbar sein. Dazu sind regelmäßige Informationsveranstaltungen über die schulische Entwicklung, Lehrinhalte und besondere Angebote geplant. Hinzu kommen Theateraufführungen, Kunstaustellungen, Literaturveranstaltungen, Konzerte, bunte Nachmittage, Seniorencafé etc.
- Die Schule geht in das Dorf. Dazu wird die Reihe „Lesen an ungewöhnlichen Orten“ fortgesetzt, Theaterkinder gestalten Gottesdienste mit, ebenso das Martinsspiel zu St. Martin. Ferner gibt es Vorleseaktionen und Musikaufführungen im Altenheim sowie die Mitwirkung beim Tag des Freilichttheaters auf der Freilichtbühne Herdringen.
- Die Schule erlebt das Dorf. Schüler besichtigen dörfliche Einrichtungen und Institutionen, sie erleben bei Begehungen durch Zeitzeugen vor Ort Dorfgeschichte, erfahren Natur und Umwelt. Diese Begehungen können von interessierten Senioren begleitet werden. Kindliche Neugier und ein reicher Erfahrungsschatz treffen hier zusammen.
- Schule und Dorf kommen zusammen. Das Angebot umfasst generationsübergreifende Kreativ- und Computerkurse durch ehrenamtliche Mitarbeiter bzw. Seniortrainer. Senioren leiten AGs zur Dorfgeschichte, deren Inhalte im Unterricht aufgegriffen werden. Schüler der weiterführenden Schulen leiten Computer/Handy-AGs für Senioren.
- Die Schule als Treffpunkt. Außerschulische Angebote, freie AGs und Vereinsangebote gehen nahtlos ineinander über. Die Vereine des Vereinsrings können für ihre Arbeit einen gemeinsamen Büroraum im Anbau der Schule nutzen. Zudem können sie für Sitzungen, Veranstaltungen etc. nach Absprache den großen Veranstaltungsraum nutzen. Das dörfliche Vereinsleben und schulische Aktivitäten sollen weiter vernetzt werden.
- Lernen bis zum Nachmittag. Die Schule will den Ansprüchen der Zukunft entsprechen und bei Bedarf für einen Ganztagsbetrieb gerüstet sein. Aktuell wird die Übermittagbetreuung für einzelne Kinder bei der Ausweitung des Schwimmangebots geplant.
Organisation
- Für die schulischen Angebote und integrierten AGs ist die Schule in Kooperation mit Elterninitiativen, Seniortrainern und Vereinen verantwortlich.
- Angebote, die über die Unterrichtszeit hinausgehen werden über einen Träger organisiert. Zurzeit wird die Betreuung „verlässliche Schule bis 13.15 Uhr“ vom Internationalen Arbeitskreis getragen. Ein Ausbau ist wünschenswert, Verhandlungen stehen noch aus.
- Die Vereinsvorsitzenden des Vereinsrings Herdringen bekommen für den Anbau der Schule Schlüsselgewalt. Für das Büro und den abtrennbaren Teil des großen Veranstaltungsraums wird es einen Belegungsplan geben.
Finanzierung
- Die Fördermaßnahmen der Kurse und AGs sollen sich durch ehrenamtliche Tätigkeiten, Unkostenbeiträge sowie die Unterstützung des Fördervereins selbst tragen.
- Hausaufgabenbetreuung, sozialpädagogische Betreuung sollen durch einen Träger und den Förderverein abgedeckt werden. Ziel ist es, mit viel bürgerschaftlichem Engagement zu arbeiten.
